Shopify bringt eine eigene E-Mail-Funktion mit — und viele Shop-Betreiber fragen sich zurecht: Reicht das, oder brauche ich ein separates Tool? Adam Kitchen von Magnet Monster gibt eine klare Antwort, und sie ist differenzierter als ein simples „nimm Tool X”.

Zunächst zeigt Adam fair, was mit Shopify-Bordmitteln geht. Unter „Marketing” legst Du in wenigen Schritten eine Kampagne an: Vorlage wählen, Segment als Empfänger auswählen, Betreff, Body — fertig ist die erste Mail. Beim Editieren kannst Du Text (Font, Farbe, Ausrichtung, Gewicht, Links), Bilder (Breite, Hintergrund, Alt-Text, Verlinkung), Produkt-Blöcke und CTA-Buttons anpassen. Für den Einstieg und einfache Aussendungen ist das brauchbar.

Dann kommt Adams Einordnung — und hier wird er deutlich:

We would recommend you use Shopify as your point-of-sale system, but use Klaviyo as an integration to your Shopify store instead for email marketing.

Der Grund: Shopifys direkte E-Mail-Tools limitieren Dich bei genau den Dingen, die Umsatz bringen — Marketing Automation und differenzierte Flows. Adams Empfehlung ist deshalb ein klarer Rollen-Split: Shopify als Point-of-Sale und CMS, Klaviyo als angebundenes E-Mail-System mit seinen Vorlagen, Designs und dem starken Split-Testing.

Das deckt sich mit meiner eigenen Default-Empfehlung. Klaviyo ist für E-Commerce und mittelständisches B2C in meiner Erfahrung die beste Kombination aus Usability, Segmentierungs-Power und Shop-Integration. Wichtig ist die Denkweise dahinter: Das System ist selten der große Kostenfaktor — Deine Arbeitszeit ist es. Ein Tool, das Dich bei Automationen ausbremst, kostet Dich am Ende mehr, als es spart.

Die Klick-für-Klick-Anleitung für die erste Shopify-Mail und alle Editier-Optionen findest Du im Original: How To Do Email Marketing For Shopify.

Kurz: Wenn Du auf Shopify verkaufst und noch überlegst, ob Du die Bordmittel nutzt oder einen ESP anbindest, ist dieser Artikel Deine Entscheidungshilfe. Für alles jenseits einfacher Newsletter führt der Weg zu Klaviyo.