SMS ist teurer als E-Mail. Das stimmt. Aber weißt du, was noch teurer ist? SMS zu ignorieren — oder beides isoliert voneinander zu betreiben. Wer E-Mail und SMS als Team einsetzt, erzielt einen ROI, bei dem sich SMS vollständig selbst finanziert.
Dieser umfangreiche strategische Guide von Klaviyo fasst zusammen, was erfahrene Praktiker aus Agenturen und dem Klaviyo-Team als beste Kombinationsstrategie für E-Mail und SMS kennen.
Warum die Kombination der entscheidende Hebel ist
The No. 1 way to increase return on investment through SMS marketing, experts agree, is to leverage it alongside a strong email marketing strategy.
Jessica Schanzer, Lead Product Marketing Manager bei Klaviyo, bringt es auf den Punkt: E-Mail ist seit 10 bis 15 Jahren ein Top-Performer. SMS ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung. Richtig kombiniert spart SMS sogar Geld — weil du smarter entscheidest, wer welchen Kanal bekommt.
Was in welchem Kanal funktioniert
E-Mail ist ideal für alles, was Platz braucht: Produktstorytelling, Gründer-Briefe, Social Proof, Newsletter mit vielen Bildern und Links. SMS dagegen lebt von Direktheit. Jacob Sappington von Homestead Studio formuliert es prägnant: Wenn du zu blumig wirst, verlierst du die Leute. Kurz, klar, ein CTA — das ist SMS. Niemand möchte einen fünfabsätzigen Essay auf dem Handy lesen.
Kampagnen-Sequenzierung: Drei bewährte Muster
Der Guide beschreibt drei grundlegende Sequenz-Strategien. Erstens: SMS am Anfang und am Ende der Kampagne, um bei großen Sales wie BFCM die gesamte Liste schnell zu erreichen. Zweitens: SMS nur am Anfang, wenn du VIP-Subscriber bevorzugt ansprechen und ihnen frühen Zugang verschaffen willst. Drittens: E-Mail am Anfang — günstigerer Kanal für die breite Masse — und SMS als Sicherheitsnetz am Ende, wenn der Verkauf in den finalen Stunden ist. Denn SMS landet garantiert direkt vor dem Gesicht des Empfängers.
Flow-Sequenzierung: Wann SMS zuerst kommt
Bei hochintentionalen Flows wie Abandoned Cart oder Back-in-Stock empfiehlt der Guide, mit SMS zu beginnen. Der Kunde hat gerade gezeigt, dass er kaufen will — da greift eine SMS besonders. Bei niedrigintentionalen Flows wie Browse Abandonment ist E-Mail der sinnvollere Einstieg, mit SMS als Follow-up wenn keine Aktion erfolgt.
Frequenz und Volumen
Für SMS-Einsteiger empfiehlt Savannah Mazola von Klaviyo: 2 bis 4 SMS-Kampagnen pro Monat als Start, dann schrittweise auf 5 bis 8 hochschrauben — aber nur, wenn die Segmentierung stimmt. Elliot Scott von ElliotDigital macht eine interessante Beobachtung aus seiner Agenturpraxis: SMS-Flows generieren oft mehr Umsatz als SMS-Kampagnen, weil die Empfänger extrem hohe Kaufintention haben.
Warum ein gemeinsames System entscheidend ist
Mit E-Mail und SMS auf getrennten Plattformen entstehen Datenlücken und Verzögerungen. In einem einheitlichen System wie Klaviyo läuft alles auf ein Kundenprofil ein — Attribution ist sauber, Personalisierung funktioniert plattformübergreifend und das Team hat eine vollständige Sicht auf den Customer Journey.
Den vollständigen taktischen Guide mit allen Sequenz-Diagrammen und Experten-Aussagen findest du direkt bei Klaviyo: https://www.klaviyo.com/marketing-resources/email-sms-marketing-integration
Kurz: Wenn Du E-Mail bereits gut im Griff hast und SMS der nächste logische Schritt ist, dann lies diesen Guide. Er ist einer der substanzreichsten, die Klaviyo zu diesem Thema veröffentlicht hat.