Wie oft hast Du in Klaviyo einen Flow gestartet — und statt sofort loszulegen erst mal fünf Minuten gesucht, wo eigentlich die Trigger-Bedingungen liegen? Die gute Nachricht: Klaviyo hat den Flow Builder grundlegend überarbeitet. Kein Upgrade des Grundprinzips, aber eine deutliche Verbesserung der Arbeitsoberfläche.
Shoshana Antunes, Senior Product Marketing Manager bei Klaviyo, beschreibt die vier zentralen Änderungen des neuen Flow-Erlebnisses.
Neue Navigation mit Minimap und Toolbar. Wer komplexe Flows mit vielen Verzweigungen betreibt, kennt das Problem: Man verliert schnell den Überblick. Die neue Minimap und überarbeitete Toolbar helfen, auch in großen Flows schnell zu navigieren — per Cursor, ohne endloses Scrollen.
Verbessertes Drag-and-Drop. Neue Elemente lassen sich direkt aus einem Menü per Drag-and-Drop in den Flow ziehen. Klingt wie ein kleines Detail — macht in der täglichen Arbeit aber einen spürbaren Unterschied.
Flow-Konfiguration im Seitenpanel. Das Praktischste an der Überarbeitung: Ein neues Seitenpanel erlaubt es, Einstellungen anzupassen, Mail-Vorschauen zu sehen, A/B-Tests anzulegen und Performance-Werte zu prüfen — alles ohne den Flow Builder verlassen zu müssen. Weniger Kontextwechsel, mehr Fokus.
Automated flows help you create efficient, personalized customer journeys by sending timely messages triggered by real-time behavior.
Trigger Setup Preview. Das neue Tool zeigt die letzten 10 Profile, die in einen Flow eingetreten sind — inklusive der Begründung, warum sie die Bedingungen erfüllt haben. Extrem hilfreich beim Debuggen. Zusätzlich lässt sich gezielt nach einem einzelnen Profil suchen, um zu prüfen, ob es die Flow-Bedingungen erfüllt.
Ich sage das häufig: Flows sind der am meisten unterschätzte Bereich des E-Mail-Marketings. Welcome-Flow, Post-Purchase-Flow, Browse-Abandonment — das sind die echten Umsatzmotoren, die im Gegensatz zu Kampagnen rund um die Uhr arbeiten. Wenn das Aufsetzen und Optimieren einfacher wird, ist das alles andere als trivial.
Klaviyo hat dabei explizit darauf hingewiesen, dass keine bestehende Flow-Funktionalität verloren gegangen ist — es handelt sich um eine reine UX-Verbesserung, keine inhaltliche Änderung.
Kurz: Wenn Du regelmäßig mit Klaviyo-Flows arbeitest, lohnt sich ein Blick auf die neue Ansicht. Und wenn Du Flows bisher aufgeschoben hast wegen der vermeintlichen Komplexität — das hier könnte der Moment sein, damit anzufangen.