7,6 % aller SMS-Sends sind Flows. Diese 7,6 % generieren aber 45,2 % des gesamten SMS-Umsatzes. Wenn das kein Argument für mehr Automatisierung ist – was dann?

Klaviyo hat seinen 2026 SMS-Benchmark-Report veröffentlicht, basierend auf Daten aus über 183.000 Accounts. Vier Metriken im Fokus: Klickrate, Bestellrate, Revenue per Recipient (RPR) und Abmelderate.

Die fünf zentralen Erkenntnisse

1. Flows sind die Umsatzmotoren Der Befund ist eindeutig: SMS-Flows machen einen kleinen Anteil aller Sends aus, tragen aber fast die Hälfte des gesamten SMS-Umsatzes. Das ist exakt die gleiche Dynamik, die wir auch im E-Mail-Marketing sehen – und die Konsequenz ist dieselbe: Wer im SMS-Kanal auf reine Kampagnen setzt, spielt auf dem falschen Feld.

2. Flow-Klickraten liegen fast doppelt so hoch wie Kampagnen-Klickraten Flow-basierte SMS erzielen im Schnitt knapp 10 % Klickrate. Top-Performer kommen auf über 16 %. Kampagnen liegen deutlich darunter. Der Unterschied: Kontext und Timing. Eine SMS, die exakt im richtigen Moment kommt (Warenkorb verlassen, Preis gesunken, Produkt wieder verfügbar), trifft auf viel mehr Aufmerksamkeit als eine generische Promo.

3. Flows akquirieren neue Kunden Das überraschendste Ergebnis: 64,4 % des Umsatzes aus SMS-Flows kommt von Neukäufern – im Vergleich zu nur 20 % bei Kampagnen. Das bedeutet: SMS-Flows sind nicht nur Retention-Tools, sondern auch ein ernstzunehmender Acquisition-Hebel für den ersten Kauf.

SMS flows account for just 7.6% of sends, yet drive 45.2% of total SMS revenue, highlighting how critical intent-based, real-time messaging is in a channel where attention is scarce and immediacy matters.

4. RPR-Differenz: Flows vs. Kampagnen SMS-Flows erzielen im Schnitt einen 8-fach höheren RPR als Kampagnen. Die Kernaussage: SMS sollte primär auf hochintentionale Momente fokussiert sein – nicht auf breite Promotional-Blasts.

5. Top-10-%-Marken bei Flows: RPR über 5 $ Das ist die Benchmark für exzellente SMS-Performance. Wer diesen Wert noch nicht erreicht, hat konkrete Hebel: Frequenz, Segmentierung und personalisierter Content.

Was das für Deine Strategie bedeutet

Flows > Kampagnen – immer und im SMS-Kanal noch deutlicher als im E-Mail-Marketing. Das ist im Übrigen komplett in line mit dem, was wir in unseren Projekten sehen: Die Automatisierungen liefern den Umsatz, die Kampagnen halten die Beziehung warm.

Konkret heißt das: Bevor Du die SMS-Kampagnen-Frequenz erhöhst, prüf erstmal, ob Abandoned Cart, Browse Abandonment, Back in Stock und Price Drop als SMS-Flows aktiv sind. Das ist die niedrig hängende Frucht.

Den vollständigen Report – inklusive Branchen-Benchmarks mit interaktiven Charts – findest Du im Original. Wer SMS bereits einsetzt und wissen möchte, wo er im Vergleich steht, sollte da reinschauen.