33 % der Gen-Z-Käufer bevorzugen SMS gegenüber anderen Kanälen, wenn Brands sie kontaktieren. Und Brands, die mindestens 8 SMS-Kampagnen pro Monat versenden, sehen deutlich stärkeres Umsatzwachstum als solche, die seltener schicken. Das sind keine weichen Trends – das sind Daten aus Klaviyos aktuellem SMS-Guide.

Für viele E-Commerce-Brands ist SMS noch immer ein Randkanal. Ein Experiment, kein System. Dieser Guide ändert das – wenn man ihn konsequent umsetzt.

Schritt 1: SMS-Liste aufbauen

Der wichtigste Grundsatz vorab: SMS-Einwilligung ist explizit und separat. Wer sich für E-Mail eingetragen hat, hat noch keine SMS-Erlaubnis gegeben. Das ist rechtlich und strategisch von Bedeutung.

Drei wirksame Einwilligungs-Wege:

Checkout: Die effizienteste Quelle. Wer kauft, gibt ohnehin Daten an. Mit einer optionalen SMS-Checkbox (vorher NICHT angehakt!) einfach integrierbar.

Mehrstufige Pop-ups: Schritt 1 sammelt E-Mail, Schritt 2 fragt nach SMS – klar als optional erkennbar. Empfehlenswert: gestaffelter Incentive. Zum Beispiel 10 % für E-Mail, zusätzliche 5 % für SMS. Das positioniert SMS als den wertvolleren Kanal.

SMS-only-Formular für bestehende E-Mail-Abonnenten: Diese Gruppe ist bereits warm. Ein dezenter Teaser-Widget auf der Website, der nur für bestehende E-Mail-Abonnenten sichtbar ist, kann die SMS-Liste schnell und qualitativ aufbauen.

Schritt 2: SMS-Kampagnen als Umsatz-Engine

SMS messages included in flows tend to yield a higher revenue per recipient than email.

Diese Aussage gilt für Flow-basierte SMS – dazu gleich mehr. Aber auch für Kampagnen gilt: Segmentierung ist alles.

Klaviyo empfiehlt mindestens 2 SMS-Kampagnen pro Woche. Eine an den Gesamtverteiler, eine an ein engagiertes 90-Tage-Segment. Die Grundregel: SMS hat einen hohen Aufmerksamkeitswert, der aber auch schnell verspielt wird, wenn die Nachrichten nicht relevant sind.

Wichtig: 95 % der A/B-Tests in Klaviyo zeigen, dass reines SMS-Format (Text + Link) genauso gut oder besser performt als MMS (mit Bild). Emojis verkürzen das erlaubte Zeichenlimit von 160 auf 70 Zeichen. Beide Formate sollte man testen, aber der Default ist Text.

SMS-Exklusiv-Angebote sind besonders wertvoll: Wenn SMS-Abonnenten exklusiven Zugang zu Angeboten oder neuen Produkten erhalten, die E-Mail-Abonnenten nicht bekommen, rechtfertigt das die Einwilligung und senkt die Abmelderate.

Schritt 3: SMS in Flows integrieren

Das ist der größte Hebel. Linksoul hat nach der Integration von SMS in bestehende E-Mail-Flows den gesamten Flow-Umsatz um 82 % gesteigert – einfach dadurch, dass SMS-Zweige in Cart-Abandonment, Browse-Abandonment, Back-in-Stock und Price-Drop-Flows eingebaut wurden.

Die Logik ist einfach: Wer für SMS eingetragen ist, bekommt die zeitkritischen Nachrichten per SMS. Wer nur E-Mail hat, bekommt sie per E-Mail. Ein Conditional Split im Flow erledigt das automatisch.

Besonders wichtig für US-Brands: Cart-Abandonment-SMS darf nur einmal pro Abbruch-Event verschickt werden, muss innerhalb von 48 Stunden gesendet werden, und setzt Double Opt-in voraus. Diese Einschränkungen gelten spezifisch für den US-Markt.

Welcome-Flow mit SMS: Gleichzeitig zum E-Mail-Welcome-Flow setzt man einen SMS-spezifischen Welcome-Flow auf. Der liefert im ersten Schritt den Incentive und sendet im zweiten Schritt eine virtuelle Visitenkarte (VCard). Diese VCard reduziert die Abmelderate nachweislich um 3-mal.

Für wen lohnt sich der Originalartikel?

Der vollständige Guide enthält detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu jedem einzelnen Flow-Typ, inklusive Screenshots der empfohlenen Flow-Strukturen, Compliance-Checklisten und Segmentierungs-Empfehlungen. Besonders wertvoll für alle, die SMS gerade aufbauen oder von einem anderen Anbieter zu Klaviyo wechseln. Wenn Du bereits E-Mail-Flows hast und SMS noch nicht integriert hast, ist dieser Guide der schnellste Weg, das zu ändern.