Force of Nature, ein auf nachhaltige Reinigungsprodukte spezialisiertes US-Brand, hatte ein Problem: SMS und E-Mail liefen auf getrennten Plattformen. Jeder Omnichannel-Flow erforderte das manuelle Koordinieren zwischen zwei Systemen – und einem Google-Sheet. Nach der Zusammenführung in Klaviyo stieg der Flow-Umsatz um 140 % im Jahresvergleich. Frances Valentine brauchte für dieselbe Migration genau eine Woche – und steigerte danach den SMS-Flow-Umsatz um 32 % YoY.
Ein Plattformwechsel muss kein Risiko sein. Klaviyos Migration-Guide zeigt, wie er planbar und verlustfrei wird.
Was vor der Migration entschieden sein muss
Performance dokumentieren: Bevor Du irgendetwas überträgst, halte fest, wie Deine aktuellen Flows, Kampagnen und Formulare performen. Was konvertiert gut, was nicht? Das gibt Dir die Baseline für den Vorher-Nachher-Vergleich.
Attribution-Windows verstehen: Das ist der am meisten unterschätzte Fallstrick beim Wechsel. Plattformen attribuieren Umsatz unterschiedlich – 5 Tage vs. 30 Tage Tracking-Fenster kann dramatisch unterschiedliche Revenue-Zahlen erzeugen, obwohl die tatsächlichen Käufe identisch sind. Kläre das vor dem Wechsel, sonst rätselst Du danach wochenlang, was schiefgelaufen ist.
Telefonnummern-Wechsel ankündigen: Wenn Du auf eine neue Nummer umstellst, schick rund eine Woche vorher eine Abschiedsnachricht von der alten Nummer – mit Deinem Markennamen, der neuen Nummer und Opt-out-Hinweis. Bei einigen Carriern ist das Pflicht. Wer es überspringt, riskiert einen Deliverability-Audit.
Historical performance data like campaign metrics and flow analytics typically won't transfer over. Your new platform will start tracking those afresh from day one.
Das ist einer der Punkte, bei dem Marken unvorbereitet in eine schlechte Situation geraten: Sie gehen davon aus, dass die History mitkommt – tut sie nicht. Dafür ist das frische Start-Tracking eine Chance, wirklich sauber zu messen.
Daten exportieren: Was Du wirklich brauchst
Consent-Records sind rechtlich bindend (TCPA, DSGVO) und haben Vorrang vor allem anderen. Jeder Subscriber-Record sollte enthalten: Telefonnummer, Opt-in-Zeitstempel, Opt-in-Quelle (Formular, Checkout, etc.), etwaige Opt-out-Daten.
Wichtig: Kein Import ohne klare Consent-Dokumentation. Wenn Daten fehlen, erst Rechtsrat holen. Reine Engagement-Daten (wer kürzlich geklickt hat) reichen als Ersatz für Consent-Records nicht aus – auch wenn manche Plattformen das suggerieren.
Darüber hinaus gehören Custom Fields, Segment-Definitionen, Formular-Einstellungen und Flow-Strukturen in die Dokumentation.
Import: Schritt für Schritt
Neue Liste anlegen (nicht die bestehende importieren), Double Opt-in für alle künftigen Subscriber aktivieren, Opt-outs in separater CSV halten (nicht im selben Import-File). Danach: zuerst Formulare und Welcome-Flows aufsetzen, dann Segmente, dann restliche Flows.
Wie lange dauert es?
Grundmigration: wenige Tage. Shortcode-Transfer: 1–2 Monate. Sichtbare Performance-Verbesserungen: Plane 30–60 Tage ein, bevor Du Ergebnisse belastbar vergleichst.
Leonisa (Lingerie-Brand, vorher bei Attentive) setzt nach der Migration auf device-targeted Formulare für mobile Nutzer und erreicht 1,6-mal den Branchen-Median bei Form-Fill-Rates.
Der Original-Guide enthält außerdem konkrete Antworten auf die häufigsten FAQs rund um Datenverlust, Attribution-Diskrepanzen und Compliance während der Migration. Kurz: Wer über einen SMS-Plattformwechsel nachdenkt, sollte diese Lektüre vor dem ersten Gespräch mit einem neuen Anbieter auf der Leseliste haben.